Future Skills Summit is now

Wie im letzten Beitrag angekündigt, ist heute der erste Tag des Future Skills Summits in Berlin, eine Veranstaltung der Bertelsmann Stiftung unter Mitwirkung des Centrums für Hochschulentwicklung und: der Future Skills Alliance, dessen Gründungsmitglieder wir sind.

„Wie können wir Bildung gestalten, um Menschen fit für die Zukunft zu machen? Kritisches Denken, Lernbereitschaft und Einfühlungsvermögen brauchen wir zukünftig mehr denn je! Unsere Lebens- und Arbeitswelt ist geprägt von Krisen und schnellem Wandel. Future Skills ermöglichen es Menschen dennoch selbstwirksam, gemeinschaftsorientiert und handlungsfähig zu sein.“

Ich bin neugierig auf die Eröffnung mit Prof. Dr. Armin Nassehi und Dr. Natalie Knapp, die über die Frage diskutieren, wie die VUCA-Welt unser Leben verändert und wie wir die Menschen dabei mitnehmen. Warum hier der Begriff VUCA genutzt wird, also englisch volatility (schnelle Veränderungen, Flüchtigkeit), uncertainty (Unsicherheit), complexity (Komplexität), ambiguity (Mehrdeutigkeit), und nicht BANI (brittle/brüchig, anxious/ängstlich, non-linear/nicht linear, incomprehensible/unfassbar), was als „Weiterentwicklung“ von VUCA gilt, werde ich in Kürze wissen.

Die beiden Tage bieten viele Einblicke in die weite Welt der „Skills“, hier beispielhaft die angebotenen Sessions für Tag 2:

Mich freut besonders, dass nicht nur die Hochschullehre, sondern das Implementieren in Schulalltag und Berufsausbildung beleuchtet wird.

Spannend wird meines Erachtens, inwieweit (und wann) es möglich ist, die langjährigen Forschungsbereiche und Initiativen zu „Future Skills“ so zu synchronisieren, dass mindestens deutschlandweit – noch lieber international – eine Anzahl x an Zukunftsfähigkeiten konkret formuliert sind, wie zB die Global Goals. Damit könnte ein Prozess in der Umsetzung beschleunigt werden, der für alle Lernenden – egal in welchem System – enorm vorteilhaft wäre.