Kinderläden – was hat 68 für die Erziehung gebracht?

Zielgruppe:
LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern, Großeltern

Format:
3-stündiger Gesprächsabend

Was ist 50 Jahre nach der Hoch-Zeit antiautoritärer Erziehung vom damaligen Ansatz zu lernen?

Lothar Binger beschreibt in seiner politischen Biografie “68 selbstorganisiert & antiautoritär – Die Jahre 1967-1978”  die Kinderläden von ihren ersten Anfängen 1968 bis in die Gegenwart. Der zentrale Ansatz der Revolte war das Antiautoritäre, das auch die Kindererziehung bestimmen sollte und bis heute in zahlreichen Facetten fortwirkt. Allerdings hat es auch ein Rollback gegeben – in der Sexualerziehung und beim hilflosen Versuch vieler Eltern, ihren Kindern erneut “Grenzen zu setzen”. Andererseits werden inzwischen psychoanalytische Erkentnisse in der ErzieherInnenausbildung vermittelt und die Forschung interessiert sich seit langem für die frühkindliche Sozialisation.

Welche Erkenntnisse sind aus den Entwicklungen der letzten 50 Jahre zu ziehen, welche Impulse von damals sind so wichtig wie nie? Lothar Binger bietet aktuelle Betrachtungen zur Pädagogik in Kita und Grundschule, und geht auf mitgebrachte Fragen und Fälle der TeilnehmerInnen ein.

Ergebnis: Durch das Vermitteln der Grundidee der damaligen Ansätze werden heutige Methoden klarer und sinnhafter, kann der ursprüngliche Impuls herausgearbeitet und neu anwendbar werden.

DozentIn: Lothar Binger, Autor der politischen Biografie "68 selbstorganisiert & antiautoritär – Die Jahre 1967-1978"